Investieren wie ein Heiliger – Der erfolgreiche Franziskaner-Fonds terrAssisi Aktien I AMI mit Sinn

Die Ampega Investment GmbH hat bereits im Jahr 2009 gemeinsam mit der Missionszentrale der
Franziskaner den terrAssisi Aktien I AMI aufgelegt, der streng nach Nachhaltigkeitskriterien gemanagt
wird. Der terrAssisi Aktien I AMI zeichnet sich durch eine direkte Wirkung im Sinne der Philosophie
der Franziskaner aus. Ein Teil der Verwaltungsvergütung des Fonds fließt als Initiatorenvergütung in
Hilfsprojekte in aller Welt.

Für den Investmentprozess arbeitet Ampega mit der Ratingagentur ISS ESG zusammen. ISS ESG ist
einer der führenden Anbieter in der Nachhaltigkeitsbewertung von Unternehmen. Insgesamt besteht
der Investmentprozess aus drei Schritten. Die ersten beiden Schritte bilden den
Nachhaltigkeitsansatz ab, während im dritten Schritt fundamentale, finanzielle Bewertungskriterien
hinzugezogen werden, nach denen die Unternehmen endgültig für das Portfolio ausgewählt werden.

Transparenter und nachvollziehbarer Investmentprozess seit Fondsauflage im Mai 2009

Der erste Filter (Positivkriterien) ist das Herzstück im Investmentprozess. Hierbei werden aus einem globalen Investmentuniversum (7000 Unternehmen) diejenigen Unternehmen herausgefiltert, die nach über 100 ESG-Kriterien insgesamt sehr positiv bewertet werden. E steht hierbei für Environmental (Umwelt), S für Social (Soziales) und G für Governance (gute Unternehmensführung). Alle Unternehmen, die hier ein Mindestrating in ihrer Branche erfüllen, erhalten von ISS ESG den sogenannten „Prime“ Status. Diese Unternehmen sind bereits jetzt ´schon „echte“ Vorbilder. Aktuell sind es weltweit 950 Unternehmen. Hervorzuheben ist, dass Unternehmen mit besonders guten Leistungen belohnt werden sollen. Dadurch sollen Anreize geschaffen werden, um Unterneh­men anzuspornen, ihr Nachhaltigkeitsrating stetig zu verbessern.

In einem zweiten Schritt sind gemeinsam mit der Missionszentrale der Franziskaner Ausschluss­kriterien festgelegt worden, um sicherzustellen, dass nicht in kontroverse Geschäftsfelder oder Ge­schäftspraktiken investiert wird, die den Werten der Missionszentrale der Franziskaner widersprechen. So werden etwa alle Förderer Fossiler Brennstoffe sowie Unternehmen, die in der Produktion oder dem Handel mit Waffen tätig sind, ausgeschlossen. Auch in Geschäftsfelder u.a. aus dem Bereich Glücksspiel, Pornografie, Massentierhaltung, Tabak etc. darf nicht investiert werden.

Bei einigen kontroversen Geschäftsfeldern besteht jedoch die Möglichkeit der Berücksichtigung von Bagatellgrenzen (generell 5 Prozent). Diese Möglichkeit ist bei bestimmten Geschäftsfeldern sinnvoll, die nicht zur Kernkompetenz der Firmen zählen und insofern nur einen sehr geringen Umsatzanteil in den entsprechenden Bereichen machen. Diese pragmatische Vorgehensweise stellt zudem eine breite Diversifikation im Portfolio sicher.

Neben den kontroversen Geschäftsfeldern gibt es außerdem kontroverse Geschäftspraktiken, die zu einem Ausschluss im Fonds führen. Dazu gehören für ein Hilfswerk typische Kontroverse wie Arbeitsrechtsverletzungen, Kinderarbeit oder Menschenrechtsverletzungen. Aber auch umstrittene Wirtschaftspraktiken wie Korruption oder Steuervergehen greifen hier ein. Sobald ein offizieller Verstoß gegen die Ausschlusskriterien auftritt, wird das betroffene Unternehmen innerhalb von zwei Monaten aus dem Fonds verkauft.

Im Rahmen dieses zweiten Nachhaltigkeitsfilters der Franziskaner fallen nochmals 150 Unternehmen weg, so dass das terrAssisi Universum aktuell aus 800 Titeln besteht.

Um nun aus diesem Nachhaltigkeitsuniversum ein Portfolio zu konstruieren, wird nur in Unternehmen investiert, die auch bei der finanziellen Analyse eine hohe Qualität aufweisen. Dabei wird auf eine Dividenden- und eine Wachstumsstrategie zurückgegriffen.

Während bei der Dividendenstrategie neben einer attraktiven Dividendenrendite vor allem Wert auf stabile Ausschüttungen gelegt wird, stehen bei der Wachstumsstrategie steigende Gewinne und ein hohes Dividendenwachstum im Vordergrund.

Beide Strategien haben durch den unterschiedlichen Ansatz im Ergebnis verschiedene Branchenschwerpunkte. In der Dividendenstrategie finden sich viele Unternehmen aus den Bereichen Industrie (Infrastruktur) und Versicherung, während der Fokus bei der Wachstumsstrategie auf den Branchen Tech­nologie und Gesundheit liegt. Insofern erreicht dieser Ansatz einen hohen Diversifikationsgrad im Fonds. Außerdem wird die Fondsentwicklung tendenziell geglättet, da sich beide Strategien in ver­schiedenen Marktphasen oft unterschiedlich entwickeln.

Insgesamt bilden aktuell insgesamt ca. 85 Unternehmen das terrAssisi Aktienportfolio ab. Derivate werden generell nicht eingesetzt. Fremdwährungen werden allgemein nicht abgesichert und dienen dem Risikomanagement. Der Schwerpunkt im Portfolio liegt klar auf den westlichen Industrieländern. Vor dem Hintergrund der globalen Portfolioausrichtung bilden die US-Titel mit über 50 Prozent den Schwerpunkt. Transparente und nachvollziehbare Anlagerichtlinien zeichnen somit den terrAssisi Aktien I AMI aus.

So wie jeder Anleger bei seinen Aktienanlagen einen langfristigen Zeithorizont im Auge haben sollte, legt Ampega besonderen Wert auf die Langfristigkeit der Fondsinvestments. Die allokierten Titel im terrAssisi Aktienfonds werden, sofern keine Kriterien verletzt werden, über viele Jahre gehalten. Auch hier sehen wir eine Verbindung zum Thema Nachhaltigkeit, das über einen langen Zeitraum seine Wirkung entfaltet.  Diese Transparenz und aktiv gepflegte „Portfolio-Langeweile“ schätzen viele Berater und Anleger sehr. Mit plus 11 Prozent jährlicher Rendite konnte der terrAssisi Aktien sehr ordentliche Erträge für seine Anleger seit 2009 erwirtschaften. Zusätzlich konnten durch die Initiatorenvergütung als Teil der Managementvergütung zahlreiche Projekte der Franziskaner weltweit unterstützt werden und die Not vieler Menschen gelindert werden. Ein globales Aktieninvestment mit Sinn.

Erfolgreich globale Aktienrenditen erwirtschaften, aber nicht auf Kosten von Menschlichkeit und Moral. Mittlerweile haben sich über 660 Mio. Euro gemeinsam auf den Weg gemacht. Wenn jeder etwas gibt, haben am Ende alle genug. Auch das ist ein Verständnis von Nachhaltigkeit. Eine Erfolgsgeschichte, die sicherlich noch nicht zu Ende ist meint Stefan Höhne, Impact Investment-Advisor der Ampega Investment GmbH.

Stefan Höhne, Impact-Investment Advsior (EBS)

Ampega Investment GmbH

Köln, 16.03.2022