Mit der Inflation Geld langfristig verdienen!

Inflationsraten nahe zehn Prozent? Das schien vor einem Jahr noch unmöglich. Spätestens seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine und die damit ausgelöste Energieknappheit auch hierzulande scheinen die Teuerungsraten nur noch eine Richtung zu kennen: nach oben. Die kurze Sommerverschnaufpause ausgenommen.

Aber treffen die Teuerungsraten alle Unternehmen gleichermaßen? Nein. Deshalb müssen Anlagen mit größter Sorgfalt ausgewählt werden. Aktuell positive Ergebnisse in der Berichterstattung lassen keine direkten Rückschlüsse zu, ob die Unternehmen die Schere zwischen Wachstum und Inflation schließen können, also ob sie Endkunden halten und gleichzeitig Preiserhöhungen an sie weitergeben können. Es gilt, diejenigen Akteure aufzuspüren, die am besten gegen Konjunkturschocks gerüstet und gleichzeitig nicht überbewertet sind.

Tatsächlich gibt es sogar Unternehmen, deren Geschäftsmodell selbst eine Hyperinflation überstehen würde. Ein Beispiel: Tomra, ein an der Osloer Börse notierter norwegischer Hersteller für Systeme zur Leergutrücknahme. Die Automaten der Firma stehen in den meisten Supermärkten auch hierzulande. Das Unternehmen besitzt Preismacht, denn es dominiert mit einem Marktanteil von über 70 Prozent. Sobald in einem Land ein Pfandsystem eingerichtet ist, haben die Großkunden kaum Alternativen und müssen die Preise des Unternehmens akzeptieren.

Die Wertstoffrückgewinnung hat in den letzten Jahren stetig an Bedeutung gewonnen. Als Vorreiter für senor-basierte und digitale Technologien im Bereich der Recyclingprozesse und der Wertstoffrückgewinnung leistet Tomra einen wertvollen Beitrag für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft. Aufgrund der Umweltverschmutzung durch nicht ordnungsgemäß entsorgtes Plastik ist der Trend klar: Viele europäische Länder führen bald auch aufgrund regulatorischen Drucks neue Pfandrücknahme-Systeme ein. Der Marktführer wird überproportional davon profitieren.

Bei gleichzeitig immer knapper werdenden Ressourcen schreibt die Regulatorik zudem zunehmend auch den Einsatz von rezykliertem Kunststoff, kurz rPET, vor. In Zeiten der Hyperinflation wird reines PET, sogenanntes virgin PET im Vergleich zu rPET deutlich teurer, was die Sammel- und Sortierlösungen von Tomra noch attraktiver macht. Unter anderem bietet Tomra dank seiner automatisierten Sortierlösungen hohe Reinheitsgrade bei recyceltem Kunststoffgranulaten an, womit sie auch hier wiederum hohe Preise erzielen können. Ein weiterer Vorteil für das Geschäftsmodell von Tomra bei steigenden Preisen: Die Höhe der Einlagen ist an den Preis der Flaschen gebunden. Bei Hyperinflation werden die Endverbraucher weiterhin Flaschen sammeln, um die Einlagen zurückzuerhalten. Das Geschäft wird stabil bleiben.

Dies ist nur ein Firmenbeispiel, das erklärt, dass man mit etwas Weitsicht durchaus Firmen finden kann, die trotz aller derzeitigen Unwägbarkeiten steigenden Umsätzen bei attraktiven Ertragszuwächsen entgegensehen. Im Portfolio des Clartan Ethos ESG Europe Small & Mid Cap finden sich weitere zukunftsträchtige Unternehmen. In diesem Fonds werden über die Firmenauswahl verschiedene Megatrends abgebildet. Hier werden Qualitätsführer u.a. in Sachen e-Mobilität, Kreislaufwirtschaft oder erneuerbare Energien als Alternativen zu herkömmlichen Energieträgern, die obendrein aktuell ein sehr günstiges Einstiegsniveau bieten, allokiert. Zeitgleich liegt ein hoher Fokus auf die langfristige Nachhaltigkeit der Geschäftsmodelle, um regulatorische Risiken oder Zinsrisiken im Griff zu halten, die insbesondere Firmen belasten werden, die ihre Nachhaltigkeitsverpflichtungen (noch) nicht im Griff oder angegangen haben.

Der Clartan Ethos ESG Europe Small & Mid Cap Fonds wurde seitens der Wirtschaftsprüfungskanzlei Rödl & Partner auf seine Geeignetheit für verschiedene institutionelle Anlegergruppen überprüft.
Der Geeignetheitsbericht kann hier abgerufen werden:

Klasse D: Ausschüttend: ISIN : LU2225829386 / WKN : A2QB7F


Alle weiteren Fragen beantwortet gerne Herr Patrick Linden, Managing Partner, Clartan Associés.
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